dunhill x Frieze Masters

Der Frieze Masters Podcast in Zusammenarbeit mit dunhill kehrt 2025 mit einer Reihe von differenzierten Dialogen zurück, die sich mit Kunst, Geschichte und zeitgenössischer Kultur befassen. Die diesjährige Ausgabe, die von Arturo Galansino, Generaldirektor der Fondazione Palazzo Strozzi in Florenz, kuratiert wurde, bringt unter dem Titel Woven Histories (Gewebte Geschichten) Künstler, Kuratoren und Schriftsteller zusammen, deren Gespräche geografische Regionen, Generationen und Ideen miteinander verflechten. Jede Folge bietet eine durchdachte Betrachtung darüber, wie die Vergangenheit die Gegenwart noch immer prägt, und regt zu neuen Sichtweisen an.


Der Podcast wurde live auf der Frieze Masters 2025 im Londoner Regent's Park aufgezeichnet und war Teil eines einwöchigen Vortragsprogramms im dunhill Auditorium- und Lounge-Bereich, der vom Bourdon House – unserer historischen Residenz in Mayfair – inspiriert war und mit seiner Kulisse eine ruhige Fülle an Materialien und Atmosphäre bot: Eiche, Leder, Messing und die unverkennbare Kadenz englischer Raffinesse.


In diesem Umfeld entwickelten sich Gespräche zu Themen wie dem Einfluss der Renaissance und kulturellen Archiven bis hin zur menschlichen Gestalt, Modernität und der anhaltenden Kraft der beichtenden Stimme. Zu den Mitwirkenden gehörten Tracey Emin, Antony Gormley, Émilie Hammen, William Dalrymple und Christopher Rothko – Persönlichkeiten, die die Kulturlandschaft nach wie vor mit Klarheit und Überzeugung prägen. Die gesamte Vortragsreihe ist nun über den Frieze Masters Podcast verfügbar, der in Zusammenarbeit mit dunhill präsentiert wird.


Folge 7: Bildhauerei als neuer Humanismus

In dieser letzten Folge lädt Antony Gormley die Zuhörer ein, die physischen, philosophischen und spirituellen Dimensionen der Bildhauerei zu erkunden. Im Gespräch mit Arturo Galansino reflektiert er darüber, wie die skulpturale Form das kollektive Bewusstsein wiedererwecken kann – nicht durch monumentale Größe, sondern durch eine intime, verkörperte Begegnung. Diese Episode bildet einen eindrucksvollen Abschluss der Serie und erinnert uns daran, dass Kunst in ihrer stärksten Form nicht nur gesehen, sondern auch gefühlt wird.  Hören Sie mal zu

Folge 6: Twisted Classic – Sammeln, Ausstellen und Verzerren alter Meister

Der britische Künstler Glenn Brown, der für seine transformative Verwendung historischer Bildsprache bekannt ist, untersucht gemeinsam mit Arturo Galansino die unscharfe Grenze zwischen Hommage und Verzerrung. Während sie sich mit der Ethik der Aneignung, dem Reiz der Unumkehrbarkeit und der Dramatik des Markierens auseinandersetzen, entsteht ein faszinierendes Bild davon, wie Künstler weiterhin mit den Kanons der Malerei ringen und diese erneuern. Hören Sie mal zu

Folge 5: Mode als Kunst

Wo endet Mode und wo beginnt Kunst? In diesem prägnanten Austausch untersuchen die Kuratorinnen Émilie Hammen und Elizabeth Way gemeinsam mit Arturo Galansino die sich wandelnden Grenzen zwischen den Disziplinen. Anhand von Beispielen aus der Renaissance über die Präraffaeliten bis hin zur Gegenwart argumentieren sie, dass Mode nicht nur am Körper, sondern auch in der Kulturgeschichte einen Platz einnimmt – als Träger von Emotionen, Intellekt und ästhetischem Radikalismus. Hören Sie mal zu

Folge 4: Die großen Moguln – Von Babur bis Bahadur Shah Zafar

In dieser vielschichtigen Folge entfaltet sich eine poetische Geschichte, in der William Dalrymple und Arturo Galansino die Kunst, das Leben am Hof und das kosmopolitische Erbe des Mogulreichs neu beleuchten. Vom Gründer des Reiches bis zu seinem letzten Philosophenkönig, Bahadur Shah Zafar, zeichnet ihr Dialog eine kulturelle Blütezeit nach, die allzu oft von kolonialen Verzerrungen überschattet wird, und lädt zu einer differenzierteren Sichtweise auf die Vergangenheit des Subkontinents ein. Hören Sie mal zu

Folge 3: Black Atlas

In diesem bedeutenden Gespräch zwischen Edward George und Matthew Harle, moderiert von Arturo Galansino, trifft künstlerische Erinnerung auf archivarische Tiefe. Ausgehend vom Archiv „Image of the Black“ des Warburg Institute und der aktuellen Ausstellung „Black Atlas“ befasst sich diese Folge mit Darstellung, Urheberschaft und der anhaltenden Kraft von Bildmaterial. Beide Gesprächspartner betrachten das Archiv nicht etwa als abgeschlossene Vergangenheit, sondern als lebendige, schöpferische Kraft – unvollendet und expansiv. Hören Sie mal zu

Folge 2: Eine Begegnung in spirituellen Räumen – Mark Rothko und Fra Angelico

In diesem kontemplativen Austausch verschmelzen spirituelles Erbe und Bildsprache. Christopher Rothko reflektiert über die emotionale Verbindung seines Vaters zu Fra Angelicos Fresken in San Marco, während er gemeinsam mit den Kuratoren Carl Strehlke und Arturo Galansino die gemeinsame sakrale Atmosphäre zwischen dem abstrakten Expressionismus und der italienischen Renaissancekunst nachzeichnet. Das Gespräch gibt einen Ausblick auf eine bedeutende bevorstehende Ausstellung im Palazzo Strozzi in Florenz – ein Treffen von Visionären aus verschiedenen Jahrhunderten. Hören Sie mal zu

Folge 1: Bekenntnisse im Museum

In der ersten Folge diskutiert die Künstlerin Tracey Emin mit Nicholas Cullinan und Moderator Arturo Galansino über Themen wie Wahrhaftigkeit, Verletzlichkeit und persönliche Erfahrungen mit Kunst. Von frühen Begegnungen mit Museen bis hin zu Reflexionen über Krankheit, Klasse und Intimität bietet ihr Austausch eine faszinierende Betrachtung darüber, was es bedeutet, innerhalb des institutionellen Rahmens ehrlich zu sprechen und gehört zu werden. Hören Sie mal zu